Hunsrück - Taunus - Mittelrhein

 

Sommerpause

 

Genießt den Sommer,

am Samstag 11. August, geht es weiter.

 

 

 

 

Wir treffen uns in der Regel monatlich jeden 2. Samstag am Nachmittag.

Die genaue Uhrzeit und der Ort des jeweiligen Treffens erfolgen in gegenseitiger Absprache und werden monatlich bekanntgegeben.

 

Alle, die schreiben und an Literatur interessierte Mitbürger-/innen sind herzlich willkommen.

Wir lernen uns gegenseitig kennen und wollen uns im fairen Austausch von Gedanken und Meinungen tolerieren und inspirieren!      

 Hunsrück - Taunus - Mittelrhein 

 

 


Viele Überraschungen beim Sommerfest

 

Bei bestem Wetter konnten die AutorInnen der Lesebühne Schiefertafel gemeinsam mit ihren Gästen ihr diesjähriges Sommerfest am 14. Juli 2018 in Benzweiler begehen.

 

Die Autorin Gisela Kassel und natürlich ihr Ehemann, haben freundlicherweise ihren Garten mit wunderbarem Ausblick auf die Schönheit des Hunsrücks für das „bunte“ Treiben der Schiefertafler und ihrer Gäste zur Verfügung gestellt.

 

Bevor der Appetit mit Grillgut und diversen selbst gefertigten Salaten und süßen Leckereien gestillt werden konnte, überraschte die Autorin Jutta Zibilla im Namen der Lesebühne das Ehepaar Kassel mit einem Dankeschön-Präsent in Form eines Lese-Schreib-Maskottchens aus Speckstein mit Schiefergriffel.

Helga Andrae setzte gleich nach und informierte die Anwesenden, dass das LAG Welterbe Oberes Mitteilrheintal der Lesebühne für den Erwerb einer Mikrofonanlage und ausgewähltem Zubehör eine Unterstützung von 1.000,00€ zugesichert hat. Der Jubel schallte fast über den ganzen Hunsrück und regte sowohl die AutorInnen als auch die Musiker an, ihre „Gaben“ offen zulegen. Die junge Saxophonistin Nina Seipel, der Gitarrist und Sänger Paul Kachur und der Flötist Eckhard Braun, die sich zum ersten Mal bei diesem Sommerfest kennenlernten, fanden sofort zusammen und erstaunten die Anwesenden mit einer Session vom Feinsten, geprägt von Folksongs, die die Ohren zum „Glühen“ brachten und die Herzen zum „Schmelzen“.

Natürlich standen die AutorInnen diesem nicht nach. So las die Gastgeberin, G. Kassel, in Mundart Gedichte über die Schönheit des Hunsrücks als auch über manch` sonderbare Ereignisse im Hunsrück, die nicht nur ein Wehmuts-Nachdenken erzeugten sondern auch herzhaftes Lachen. Josef Peil, nahm sich in seinen poetischen Ausführungen , ebenfalls in Mundart vorgetragen, den Apfel, als nachweislich erstes schriftlich fixiertes Nahrungs- und sonstiges Mittel, vor. Erstaunlich, welche Auswirkungen der Verzehr eines Apfels bis in die Gegenwart haben kann! Hubertus Becker, ehemals Hunsrücker und Bacharacher, und Gründungsmitglied der Lesebühne, verlas eine sehr nachdenklich machende Geschichte eines anderen Autors, in dem es um Abhängigkeiten der heutigen digitalen Technik geht. Margret Drees (Rheinböllen) klärte im Rahmen einer Kurzgeschichte die Unterschiede zwischen einem Dichter, der nicht schreiben kann und dem, der schreiben kann. Alle waren sich einig, dass sie zu den Dichtern gehören, die . . . !

Zum Abschluss des literarisch-musikalischen Sommerfestes outete sich der Musiker E. Braun als Dichter und Sprecher der Liebe und er konnte die Saxophonistin Nina Seipel dazu "verführen", den weiblichen Part anrührend zu lesen.

Zwischen den einzelnen literarisch-musikalischen Beträgen wurden wertvolle Sachgewinne der zu Beginn des Sommerfestes gezogenen Lose im Rahmen einer „Dankeschön-Tombola“ ausgegeben. Da entpuppte sich z.B. eine „komplette Jagdausrüstung“ als Fliegenklatsche oder eine "Traumreise" als Schlaftablette oder, oder …..!

Unabhängig von den vielen Tombolagewinnen: Der Hauptgewinn dieses Sommerfestes lag in dem Erleben, in der Freude des gemeinsamen zwanglosen Wirkens und gewiss wird jedem dieses Sommerfest unvergesslich bleiben.