Die ersten Fotos sind bei uns eingetroffen ...

Wir bedanken uns bei allen Protagonisten für ihr Vertrauen, bei Herrn Houben vom Rhein-Mosel-Verlag für die gute Zusammenarbeit, beim Museum im Simmerer Schloss für die schöne Location und  Bewirtung, bei der Pianistin Tamara Schmedro, bei der Buchhandlung Rottmann für den Buchverkauf, beim Nahe TV und allen Mitwirkenden der Lesebühne Schiefertafel.



16. Oktober 2017

 

 

Buch der Lesebühne Schiefertafel erschienen

 

Vorstellung Authentische Schicksale Rhein-Hunsrücker Bürger stehen in „Zeit zu reden“ im Mittelpunkt

Simmern. Gerührt und betroffen von den authentischen Lebensschicksalen Rhein-Hunsrücker Bürger zeigten sich mehr als 100 Gäste anlässlich der Präsentation des Buches „Zeit zu reden“, das nun im Rhein-Mosel-Verlag erschienen ist.

Zugegen waren auch Verbandsgemeindebürgermeister Michael Boos von Simmern, der Zweite Beigeordnete der VG Traben-Trarbach, Michael Moseler, Hans-Dieter Maurer, dritter Beigeordneter der VG Rheinböllen und Rheinböllens Stadtbürgermeisterin Bernadette Oberthür. Helga Andrae aus Bacharach schilderte den Werdegang der Lesebühne Schiefertafel, die die Anthologie herausgegeben hat sowie die Entstehungsgeschichte des Buchs „Zeit zu reden“. Anschließend lasen die Autoren aus ihren Werken vor.

Der Lyriker Johannes Aufgebauer (Bacharach) brachte zur Einführung mit seinem Gedicht „übrigens“ das Leben und Wirken Hochbetagter als wichtige Übermittler des Zeitgeschehens auf den Punkt. Dem folgten Ausschnitte aus ergreifenden Schicksalen von Krieg und Entbehrung und von traditionellen, für den Hunsrück typischen Denk- und Verhaltensweisen. Große Freude bereitete der Vortrag des über 90-jährigen Alfred Marx, der sein Mundartgedicht „Ein Köfferchen voll Weißt du noch?“ vortrug, moderiert von Josef Peil aus Mastershausen.

Anschließend las die Autorin Margret Drees (Rheinböllen) aus einem Mädchenschicksal in sibirischer Gefangenschaft. Sie wurde unterstützt von der anwesenden Ursula Hofmann, der Seniorin, deren Geschichte hier erzählt wurde.

Durch Hilarion H. Hartmann (Bell) lebte die Vergangenheit eines alten Bauernhauses wieder auf, Gisela Kassel (Benzweiler) erinnert an das Leben der starken Hunsrückfrau Johanna Kassel.

Hubertus Becker (Bacharach) berichtete aus dem Leben der ebenfalls anwesenden Ännie Glimmerveen aus Gemünden und Susanne Horn (Seibersbach) vom beschwerlichen Schicksal der heimgekehrten „Russland-Deutschen“ Johann und Helene Dick (Dommershausen). Friedrich G. Paff (Bacharach) setzte seiner bemerkenswerten Tante Wilhelmine ein berührendes Denkmal.

Musikalisch begleitet wurde die Lesung von Tamara Schmedro mit Klavierwerken von Frederic Chopin. Den Ausklang der Veranstaltung bildete ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen, gestiftet und organisiert von Mitarbeitern des Hunsrückmuseums in Simmern.

Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Montag, 16. Oktober 2017, Seite 11 (0 Views)

 

www.epaper.rhein-zeitung.de/eweb/rz/2017/10/16/J/11/31592319/

 


 

 

 

 

 

 

Bacharach07.10.2017

     

Lesebühne stellt „Zeit zu reden“ vor

 

BACHARACH/SIMMERN - (red). Autorinnen und Autoren der Lesebühne Schiefertafel werden am Sonntag, 8. Oktober, ihr erstes gemeinschaftlich erarbeitetes Buch „Zeit zu reden“ der Öffentlichkeit vorstellen. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr in Simmern, Schloss, Schloßplatz 4.

Bei den Texten, die in diese Anthologie Eingang gefunden haben, handelt es sich um authentische Zeitzeugnisse aus der Region Mosel-Hunsrück-Rhein. Inspiriert durch das Mundartprojekt O-Ton-Hunsrück haben neun in der Region beheimatete Autoren jeweils die Erinnerungen von ebenso vielen Frauen und Männern aufgezeichnet, die weit vor dem Zweiten Weltkrieg geboren wurden, die also Nazijahre und Krieg noch persönlich erlebt haben.

Insofern sind die Aussagen der in dieser Anthologie zu Wort kommenden alten Menschen historische Zeugnisse; und gewiss wecken sie bei den älteren Lesern im Hunsrück und an Rhein und Mosel Erinnerungen, die wieder Konturen erhalten angesichts des Erzählten in der Anthologie. Jüngere Leser werden feststellen, dass diese Zeit mit ihrem heutigen Leben wenig gemeinsam hat, dass aber menschliche Werte galten, die nicht immer die schlechtesten waren, und die heute noch ihre Gültigkeit besitzen. Womöglich tragen die Texte dazu bei, jenen Menschen ein wenig Verständnis und Respekt entgegenzubringen, die in einer Zeit lebten, die in erster Linie von Krieg und Entbehrung gekennzeichnet war. Näheres ist auf www.lesebuehne-schiefertafel.jimdo.com zu erfahren.

Der Rhein-Mosel-Verlag, die Autoren der Lesebühne Schiefertafel und die Frauen und Männer, die sich die Zeit genommen haben, endlich zu reden, laden alle Interessierten recht herzlich zu der Buchpremiere ein. Der Eintritt ist frei

 

Die Autoren und Autorinnen der Anthologie „Zeit zu reden“ sind: Johannes Aufgebauer (Bacharach), Hubertus Becker (Bacharach), Wolfgang Dahlke (Bacharach), Margret Drees (Rheinböllen), Hilarion H. Hartmann (Bell), Susanne Horn (Seibersbach), Gisela Kassel (Benzweiler), Ute Packheiser (Liebshausen), Josef Peil (Mastershausen) und Friedrich G. Paff (Bacharach).

 

www.allgemeine-zeitung.de/lokales/bingen/vg-rhein-nahe/bacharach/lesebuehne-stellt-zeit-zu-reden-vor_18232610.htm

 


 

 

Newsticker

 

Wir laden Sie ein zur Buchvorstellung

"Zeit zu reden"

 

am 8. Oktober 2017 um 15 Uhr im Schloss Simmern

 

Anschrift des Veranstaltungsorts:

Schloßstraße 4

55469 Simmern

 

  

Neun beeindruckende Lebensgeschichten werden in der Anthologie "Zeit zu reden" zusammengetragen.

Jetzt endlich haben Frauen und Männer die Zeit und den Mut gefunden, offen über ihr Leben während

des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges zu berichte.

 

Gemeinsam mit den Autoren aus der Heimat entstand ein zutiefst berührendes Dokument der Zeitgeschichte.

Lesebühne Schiefertafel

„Zeit zu reden“ - Hunsrücker erinnern sich

 

Am Sonntag, den 08. Oktober 2017, um 15.00 Uhr, findet in Simmern, Schloss, Schloßplatz 4, die Buchpremiere von „Zeit zu reden“ statt.

Bei den Texten, die in diese Anthologie Eingang gefunden haben, handelt es sich um authentische Zeitzeugnisse aus der Region Mosel-Hunsrück-Rhein. Inspiriert durch das Mundartprojekt O-Ton-Hunsrück haben neun in der Region beheimatete Autoren jeweils die Erinnerungen von ebenso vielen Frauen und Männern aufgezeichnet, die weit vor dem Zweiten Weltkrieg geboren wurden, die also Nazijahre und Krieg noch persönlich erlebt haben. Spät, aber nicht zu spät, haben sie Zeit zu reden gefunden, was dieses Buch in den Rang eines Dokumentes der Zeitgeschichte erhebt.

In den Jahren 2015 und 2016 fanden auf Initiative Helga Andraes und Hubertus Beckers einige Autoren und Autorinnen aus der Region Rhein-Hunsrück zu einem lockeren Verbund zusammen, dessen Zielsetzung es ist, sich regelmäßig über Literatur auszutauschen, Literatur zu schaffen und regionale Literatur bekannt zu machen. Näheres ist auf www.lesebuehne-schiefertafel.jimdo zu erfahren. Aktivitäten der Gruppe erwachsen aus der Kreativität ihrer Mitglieder und werden im Konsens erarbeitet.

Herausgekommen sind bisher einige Lesungen, regelmäßige Literatur-Stammtische und hier zum ersten Mal ein Buch, das der Rhein-Mosel-Verlag, die AutorInnen und die Frauen und Männer, die sich die Zeit genommen haben, endlich zu reden, am Sonntag,den 8. Oktober, um 15 Uhr, im Schloss zu Simmern der Öffentlichkeit vorstellen. Der Eintritt ist frei.

Die Autoren der Anthologie »Zeit zu reden« :

Johannes Aufgebauer (Bacharach), Hubertus Becker (Bacharach), Wolfgang Dahlke (Bacharach), Margret Drees (Rheinböllen), Hilarion H. Hartmann (Bell), Susanne Horn (Seibersbach), Gisela Kassel (Benzweiler), Ute Packheiser (Liebshausen), Josef Peil (Mastershausen) und Friedrich G. Paff (Bacharach).